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Folterkammer Szenisches Minidrama: Ein Troubadour gelangt in eine mittelalterliche Folterkammer, doch die Ironie des Schicksals und seine Wahrhaftigkeit führen zu unerwarteten, ironischen Lösungen.
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„Die Folterkammer – oder die Konfusion des Troubadours“ ist ein szenisches Minidrama, das im Mittelalter spielt, in einer renommierten Folterkammer. Ein Troubadour erscheint und fordert, wegen Häresie auf dem Scheiterhaufen verbrannt zu werden. Der Inquisitor macht ihm jedoch schnell klar, dass das, was er für Häresie hielt, in Wirklichkeit keine ist.
Bald lernen wir den Henkermeister Dobromił kennen, der mit dem Troubadour eine gemeinsame Ebene findet. Der Troubadour unternimmt einen letzten, verzweifelten Versuch, der sich jedoch als erfolglos erweist. Vom Wahrheitsmut des Troubadours gerührt, bietet der Henkermeister ihm die Teilnahme an verschiedenen „Werbeaktionen“ an, während der Inquisitor vorschlägt, er solle beginnen, Theaterstücke zu schreiben – unter einem Pseudonym.
Die Miniatur verbindet eine dramatische Szenerie mit Ironie, Hintergründigkeit und Humor und zeigt den Kontrast zwischen den Erwartungen des Einzelnen und den Mechanismen von Macht und Institutionen. Die szenische Form – kurz, dialogisch und kammerhaft – erlaubt es, sich auf die situative Spannung, die Ironie des Schicksals und das subtile Spiel der Charaktere zu konzentrieren.
Die Figuren in diesem Theaterstück:
- Troubadour Piórkowski
- Inquisitor Sprawiedlicki
- Meister Dobromil
- Biernacki
Das Theaterstück in anderen Sprachen:
Polnisch - Izba Tortur
Original
Englisch - The Chamber of Torture
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